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Kollektenplan

3. Sonntag nach Epiphanias

23.1.2022: Für die Frankfurter Bibelgesellschaft

Die Frankfurter Bibelgesellschaft fördert im „Bibelhaus Erlebnis Museum“ die Begegnung mit der Bibel und erreicht Menschen jeden Alters. Das erlebnisnahe Konzept weckt besonders das Interesse von Jugendlichen und spricht darüber hinaus Menschen an, die die Bibel wenig oder gar nicht kennen. Religionspädagogische Angebote bieten einen altersentsprechenden Zugang zu den Themen der Bibel.

Bibelhaus divers Bildnachweis: Bibelhaus Erlebnis Museum

4. Sonntag vor der Passionszeit

6.2.2022: Für die Hessische Lutherstiftung

Die Hessische Lutherstiftung hat sich die theologische Nachwuchsförderung zur Aufgabe gemacht und unterstützt Studierende der Evangelischen Theologie in finanziellen Notlagen und durch ein Leistungs- bzw. Promotionsstipendium. Diese Aufgabe ist gegenwärtig wichtiger denn je, denn es fehlen Studierende der Evangelischen Theologie, um die Pfarrstellen künftig besetzten zu können.

Manchmal müssen Studierende „Berge“ von Büchern in ihrem Studium lesen inarik/istockphoto.com

Sexagesimae

20.2.2020: Für die Jugendmigrationsdienste (Diakonie Hessen)

Junge Menschen mit Flucht- Migrationsgeschichte werden von den Jugendmigrationsdiensten zuverlässig und qualifiziert bei der Integration in Schule und Arbeitswelt unterstützt. Sie erhalten unter anderem Nachhilfeunterricht in Deutsch oder Bewerbungstraining und erfahren soziale Integration durch gemeinsame Aktivitäten mit einheimischen Jugendlichen.

Schüler mit Migrationshintergrund im Unterricht pixabay.com/ernestoeslava

Invocavit

6.3.2022 (A): Für die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“

Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützt unter anderem ein Kinderhospiz in Hermannstadt (Sibiu) / Rumänien. In dieser landesweit einmaligen Einrichtung werden schwerstkranke Kinder gepflegt und ihre Angehörigen begleitet. Mit hoher Professionalität und Verbindlichkeit wird den Betroffenen begegnet und christliche Nächstenliebe erfahrbar gemacht.

Kind spielt mit Auto © Alea Horst für die „Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V.“

Invocavit

6.3.2022 (B): Für die Initiative Polen - Deutschland „Zeichen der Hoffnung“

Ein Schwerpunkt von „Zeichen der Hoffnung“ sind Zeitzeugengespräche mit polnischen KZ-Überlebenden. Die Zeit läuft ab. Zeitzeugengespräche werden noch maximal 5 Jahre durchgeführt werden können. Dann werden keine KZ-Überlebenden mehr berichten können. Zeichen der Hoffnung lädt - solange es möglich ist - polnische KZ-Überlebende in Schulen und Gemeinden im Bereich der EKHN ein und leistet damit einen Beitrag zur Versöhnung.

Übersetzerin Renata Gadek und Zeitzeugin Janina Reklajtis zeigen ein blau-weiß-gestreiftes Tuch. © Andrea Wagenknecht

Okuli

20.3.2022: Für die Notfallseelsorge

Mit der heutigen Kollekte werden Fortbildungen von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Notfallseelsorge ermöglicht. Dies kann durch die Teilnahme an Aufbaukursen geschehen, durch den Besuch von Bundeskongressen und durch die Teilnahme an Maßnahmen, die der Psychohygiene und der Teambildung dienen (z.B. Einkehrtage, stille Tage, erlebnispädagogische Erfahrungen in der Gruppe).

Notfallseelsorge Bildquelle: fundus, Dirk Ostermeier

Judika

3.4.2022 (A): Für den Stiftungsfonds DiaKids

Unter dem Motto „#reinwachsen – Stark gegen Kinderarmut“ engagiert sich der Stiftungsfonds DiaKids gezielt, um die Situation von Kindern, die von Armut betroffen sind, wirksam zu verbessern. Aus den Mitteln der heutigen Kollekte sollen vor allem gemeindenahe Angebote zur Verbesserung von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ermöglicht werden.

Kind mit Gummistiefeln läuft durch Regenpfütze Stiftung DiaKids

Judika

3.4.2022 (B): Für die Stiftung „Für das Leben

Die Stiftung „Für das Leben“ setzt sich seit 1975 dafür ein, dass werdenden Mütter, Alleinerziehende und Familien, die in armen Verhältnissen leben, einer Zukunft mit Kind sorgenfreier entgegen sehen können. In Zusammenarbeit mit der Diakonie Hessen gewährt sie im gesamten Kirchengebiet finanzielle Hilfe in Einzelfällen und fördert Projekte, die durch vorbeugende und aufklärende Arbeit Familien begleiten.

Baby von hinten pixabay.com/friesenliesel

Karfreitag

15.4.2022: Für die christlich-jüdische Verständigung

Um christlich-jüdische Verständigung bemühen sich junge Freiwillige während ihres einjährigen Friedensdienstes in Israel. Im komplexen Umfeld israelischer Gegenwart kommt der Bildungsarbeit eine wichtige Aufgabe zu. Darum werden die Freiwilligen in Seminaren auf ihre Arbeit mit Shoa-Überlebenden und sozial benachteiligten Menschen gut vorbereitet und pädagogisch begleitet.

© Hans-Georg Vorndran / fundus.ekhn.de

Ostersonntag

17.4.2022: Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Gemeinden, Dekanaten und Jugendwerken

Die Evangelische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geschieht mit, von und für Kinder und Jugendliche an vielfältigen Orten. Sie muss nach der Coronavirus-Pandemie erneut in den Blick genommen und zum Teil wiederaufgebaut werden. Eine besondere Anstrengung hierbei wird die Gewinnung und Begleitung von jugendlichen Ehrenamtlichen und Freiwilligen sein.

Jugendgruppe im Wald pixabay.com/Ortrun_Lenz

Spenden und Sammlungen gehören seit Alters her fest zum Gottesdienst der christlichen Gemeinde. Sie richten sich als Ausdruck des Dankes an Gott, nehmen aber gleichzeitig als Zeichen der Solidarität und vor allem der Nächstenliebe den Mitmenschen in den Blick.

In diesem Sinn sind Kollekten und Spenden ein fester Bestandteil auch unserer Gottesdienste heute. In diesem doppelten Sinn möge der Umgang mit den Pflichtkollekten und den Kollekten in Eigenverantwortung der Gemeinden im Rahmen der kirchlichen Vorgaben verantwortlich gestaltet werden. 

Bei den Kollekten sieht die Kollektenordnung der EKHN verbindliche, empfohlene und freigestellte Kollekten vor. 

Kollekten, deren Erhebung verbindlich für alle Kirchengemeinden vorgeschrieben ist, werden von der Kirchensynode für zwei Jahre festgelegt. Die Zweckbestimmung der Kollekte ist im jeweiligen Gottesdienst der Gemeinde mit einer entsprechenden Empfehlung bekannt zu geben.

Erhebung von Kollekten

Bei den Kollekten sieht die Kollektenordnung der EKHN verbindliche, empfohlene und freigestellte Kollekten vor.

Kollekten, deren Erhebung verbindlich für alle Kirchengemeinden vorgeschrieben ist, werden von der Kirchensynode für zwei Jahre festgelegt. Die Zweckbestimmung der Kollekte ist im jeweiligen Gottesdienst der Gemeinde mit einer entsprechenden Empfehlung bekannt zu geben. Darüber hinaus ist es sinnvoll, bereits vorher, z. B. im Gemeindebrief, auf die jeweilige Kollekte hinzuweisen. Hier bietet sich an, auf die angegebene Internet-Adresse der Kollektenempfänger hinzuweisen.

Fällt eine verbindliche Kollekte auf einen Tag, an dem mehrere Gottesdienste stattfinden, z. B. Heiligabend, sind alle Kollekteneinnahmen dieser Gottesdienste für den vorgegebenen Zweck abzuführen.

Im Regelfall enthält der Kollektenplan einen Kollektenempfänger. Die Kirchensynode hat aber die Möglichkeit, Wahlpflichtkollekten festzulegen. Diese Kollekten dienen dazu, möglichst viele Kollektenempfänger zu berücksichtigen und den Kirchenvorständen Wahlmöglichkeiten zu eröffnen. Die Kirchenvorstände müssen sich allerdings rechtzeitig entscheiden, welchen Kollektenempfänger sie berücksichtigen wollen. Selbstverständlich kann der im Rahmen der Wahlpflichtkollekte nicht berücksichtigte Kollektenempfänger vom Kirchenvorstand für eine der freien Kollekten bedacht werden.

 


Kollektenplan 2021


Kollektenplan 2020


Handreichung zur KollO und KollVO

Downloads zum Kollektenplan 2022

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