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Inklusion in die Kirche bringen

Charlotte MattesRollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“Rollstuhl-Tanzgruppe „Zeitlos“

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde Ende 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) verabschiedet und trat 2008 in Kraft. Im Februar 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland diese UN-Konvention ratifiziert.

Seitdem sind zehn Jahre vergangen, Jahre, in denen sich viel in Deutschland, aber auch viel in der EKHN in puncto Inklusion getan hat. So hat die EKHN als erste und einzige Kirche Fachberaterstellen für Inklusion eingerichtet. Diese 3,0 Pfarrstellen helfen mit, den Gedanken der Inklusion in die Kirche hineinzutragen, indem die Stellen inhaber*innen Kirchen- und Dekanatssynodalvorstände beraten, Fortbildungen für Ehren- und Hauptamtliche anbieten, exemplarische Projekte in der Region durchführen und Gemeinden unter dem Aspekt von Inklusion aufsuchen und beraten.

Aktuelles zum Thema Inklusion

30.11.2022 des

Inklusion: Veranstaltungen barrierearm vorbereiten

Gerade vor Weihnachten häufen sich die Veranstaltungen, an denen zum Teil auch Menschen mit Beeinträchtigungen teilnehmen möchten. Was lässt sich tun, damit Inklusion in der Kirchengemeinde gelebt wird?
Gebastelter Laternenumzug

11.10.2022 pwb

„Ich teile mit dir“ – Kreative Ideen fürs Martinsfest

Miteinander teilen ist der zentrale Gedanke des Martinsfestes. Nicht nur in der Arbeit mit Kindern, sondern auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext ist dieses Thema zentral und aktuell. Die Christoffel Blindenmission (CBM) bietet Materialien zum Download an.
Screenshot Cover

10.10.2022 pwb

Evangelische Kirche will Inklusion nachhaltig voranbringen

Unter dem Titel „Inklusion gestalten – Aktionspläne entwickeln“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam mit der Diakonie Deutschland Anfang Oktober einen Orientierungsrahmen zur Förderung des inklusiven Wandels im Raum der Kirche und der Diakonie veröffentlicht. Erarbeitet hat ihn im Auftrag des Rates der EKD eine bundesweite Arbeitsgruppe.
Braille-Text

06.06.2022 des

Blind in die Hebräisch-Prüfung

Brigitte Buchsein ist blind – zugleich Prädikantin in der Oberurseler Auferstehungsgemeinde, Kirchenvorsteherin und in der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge der EKHN aktiv. Neue Herausforderungen mag sie: Im Oktober hat sie neben ihrem Beruf als Softwareentwicklerin angefangen, Theologie zu studieren.
Frau mit Lupe in Kirchenbank

25.05.2022 rh

Empfehlungen: Blinde und sehbehinderte Menschen in Unternehmen, Kirche und Gesellschaft integrieren

Kleine Taten, große Wirkung: Kirchlicher Aktionsmonat macht im Juni darauf aufmerksam, wie auf die Bedürfnisse sehbehinderter und blinder Menschen eingegangen werden kann. Gerhard Christ von der Sehbehinderten- und Blindenseelsorge der EKHN kennt Empfehlungen für Unternehmen, Kirchengemeinden und Passanten, um die Integration zu fördern. Zudem bietet ein eigener kirchlicher Aktionsmonat umfangreiches Material für Gemeinden.
Krieg

11.04.2022 red

Krieg in der Ukraine in leichter Sprache erklärt

Die Hintergründe des Ukraine-Krieges sind komplex. Wie können darüber Menschen mit Lernschwierigkeiten informiert werden? Die PDF-Broschüre „Krieg in der Ukraine – leichte Sprache“ veranschaulicht mit Hilfe von Illustrationen und verständlichen Sätzen, worum es geht - und was auch jeder einzelne tun kann.
Adrian Dürsch

24.09.2021 red

Viele Menschen mit Behinderungen können zum ersten Mal an der Bundestagswahl teilnehmen

An der Bundestagswahl nehmen am 26. September 2021 auch diejenigen teil, die bis vor zwei Jahren nicht wählen durften: Menschen mit Behinderung mit Vollzeitbetreuung in allen Angelegenheiten. Dazu gehört auch Adrian Dürsch. Er hat ein Ziel: Er will seiner Partei bei der Bundestagswahl seine Kreuzchen geben.
Mareike Schmidt und Hanna Teckenbrock

21.09.2021 red

Sensibel werden für die Glaubensvorstellungen psychisch Erkrankter

In ihrer Masterarbeit hat Mareike Schmidt festgestellt, dass Fachkräfte teilweise verunsichert auf die Religiosität von psychisch erkranken Klient:innen reagieren. Deshalb hat sie Arbeitsinstrumente für die Berufspraxis entwickelt. Eine weitere Absolventin, Hanna Teckenbrock, hat in ihrer Arbeit darauf hingewiesen, wie wichtig es für Menschen mit Beeinträchtigungen ist, sie bei der Orientierung im sozialen Raum zu unterstützen. Beide Frauen haben für ihre Masterarbeiten den Hochschulpreis der Evangelischen Hochschulgesellschaft e.V. und der Diakonie Hessen erhalten.
Coronatest

21.04.2021 rh

Corona-Selbsttests - auch in leichter Sprache erklärt

Die EKHN als Arbeitgeberin ist verpflichtet, den Mitarbeitenden, die zwingend an ihrem Arbeitsplatz tätig sein müssen, mindestens einmal pro Woche einen freiwilligen Corona-Schnelltest anzubieten. Welche Tests es gibt, wie ein Test durchgeführt wird und was bei einem positiven Ergebnis zu tun ist, zeigen mehrere Info-Blätter. Auch für Menschen mit Beeinträchtigungen steht eine Beschreibung für den Selbst-Test in leichter Sprache zur Verfügung.

16.09.2020 bon

Menschen mit einer Behinderung auf dem Weg in den Job

Es ist nicht immer leicht, im Beruf Fuß zu fassen – schon gar nicht für Menschen mit einer Behinderung. Der Integrationsfachdienst des Diakonischen Werks Westerwald (IFD) hat diese Männer und Frauen im Blick: Seit 30 Jahren hilft er ihnen bei der Suche nach dem richtigen Job.

Behindert - So what! Youtube mit Botschaft.

© epd - video

Einrichtungen und Angebote der Diakonie für Behinderte

Kirche und Diakonie helfen Behinderten auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Hier finden Sie eine Übersicht von Einrichtungen und Angeboten

Download

5. Oktober 2022: Unter dem Titel „Inklusion gestalten – Aktionspläne entwickeln“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam mit der Diakonie Deutschland einen Orientierungsrahmen zur Förderung des inklusiven Wandels im Raum der Kirche und der Diakonie veröffentlicht.

EKD und Diakonie Deutschland: Orientierungsrahmen zu Aktionsplänen

 

Broschüre „Planung & Organisation inklusiver Veranstaltungen“ für die Gemeindearbeit

 

Praktische Hinweise für ein inklusives Abendmahl



Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat unter dem Titel „Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft“ eine Orientierungshilfe veröffentlicht (26.1.2015). Sie reflektiert die sozial- und bildungspolitischen Herausforderungen durch die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Konsequenzen besonders für die evangelische Kirche und ihre Diakonie.

Unter www.ekd.de/inklusion-leben steht die Orientierungshilfe zum Herunterladen bereit.
Sie ist auch zum Preis von 7,99 € über den Buchhandel erhältlich.

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